Die in Berlin lebende Musikerin unterstützt ab sofort die Anliegen schwer erkrankter Kinder und...
Historische Grabsteine und Denkmäler verfallen zunehmend - jeder kann mit einer Patenschaft helfen
Gesellschaftliches Phänomen und Problem für Hinterbliebene
Immer wieder Ärger um geschmückte anonyme Grabfelder
Stirbt ein Mensch, dessen Hinterbliebenen kein Geld für eine Beerdigung haben, so bleibt nur die anonyme Sozialbestattung - ohne Trauerfeier, ohne Namenstafel, ohne Grabstein. Im Ordnungsamt werden die Verstorbenen nicht selten unter dem Begriff "Sache" verwaltet.
Um diesen Missstand zu beheben, hat die evangelische Kirchengemeinde Heilig-Kreuz-Passion (Kreuzberg) bereits im Jahr 2001 ein Gemeinschaftsgrab mit einem Namens- und Erinnerungsstein für Menschen, die sich keine namentliche Bestattung leisten können, auf dem Evangelischen Kirchhof „Vor dem Halleschen Tor / Jerusalemsfriedhof" eingerichtet. (Adresse: Mehringdamm 21, 10961 Berlin - Eingang Zossener Straße).
Durch Spenden des Berliner Bestattungsunternehmens Otto Berg können in diesem Jahr die Namen von zwei Verstorbenen auf den Stein eingraviert werden. Weitere zwei Gravuren werden durch eine annoyme Spende ermöglicht.
"Wir sind über diese Unterstützung sehr froh und dankbar", so der zuständige Pfarrer Peter Storck. "Wir sehen dies als unseren Beitrag zu einer würdigen Bestattungskultur, der wir uns alle verpflichtet fühlen. [...] Die Grabstätte wird von Vielen besucht. Nun muss die Namenstafel weiter ergänzt werden."
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