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14. November 2011
"Grab mit vielen Namen" für Arme und Obdachlose erhält neue Inschriften

Otto Berg unterstützt Aktion der ev. Kirchengemeinde Heilig-Kreuz-Passion

Die Familiengrabstätte der Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion

Stirbt ein Mensch, dessen Hinterbliebenen kein Geld für eine Beerdigung haben, so bleibt nur die anonyme Sozialbestattung - ohne Trauerfeier, ohne Namenstafel, ohne Grabstein. Im Ordnungsamt werden die Verstorbenen nicht selten unter dem Begriff "Sache" verwaltet.

Um diesen Missstand zu beheben, hat die evangelische Kirchengemeinde Heilig-Kreuz-Passion (Kreuzberg) bereits im Jahr 2001 ein Gemeinschaftsgrab mit einem Namens- und Erinnerungsstein für Menschen, die sich keine namentliche Bestattung leisten können, auf dem Evangelischen Kirchhof „Vor dem Halleschen Tor / Jerusalemsfriedhof" eingerichtet. (Adresse: Mehringdamm 21, 10961 Berlin - Eingang Zossener Straße).

Durch Spenden des Berliner Bestattungsunternehmens Otto Berg können in diesem Jahr die Namen von zwei Verstorbenen auf den Stein eingraviert werden. Weitere zwei Gravuren werden durch eine annoyme Spende ermöglicht.

"Wir sind über diese Unterstützung sehr froh und dankbar", so der zuständige Pfarrer Peter Storck. "Wir sehen dies als unseren Beitrag zu einer würdigen Bestattungskultur, der wir uns alle verpflichtet fühlen. [...] Die Grabstätte wird von Vielen besucht. Nun muss die Namenstafel weiter ergänzt werden."


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