Kritische Berichterstattung und Verbraucherinformationen im ARD-Magazin
Die in Berlin lebende Musikerin unterstützt ab sofort die Anliegen schwer erkrankter Kinder und...
Gesellschaftliches Phänomen und Problem für Hinterbliebene
Immer wieder Ärger um geschmückte anonyme Grabfelder
Düfte und heilende Wirkungen von Pflanzen haben uns über alle Zeiten begleitet. Vielen Pflanzen dieser Kategorie haften deshalb tief gehende Sinngehalte an, deren Abhandlungen ganze Bibliotheken füllen.
Ein bekanntes Beispiel ist Rosmarin. Mit seinem würzigen und außergewöhnlichen Duft ist er wie eine Brücke zwischen Toten und Hinterbliebenen und das ganze Jahr hindurch präsent – so wie die Erinnerung.
Bei der Geburt geschenkt, im Hochzeitskranz getragen, in den Garten und später auf das Grab gepflanzt, begleitete Rosmarin in früheren Zeiten die Menschen ein Leben lang. Das ätherische Öl der Rosmarinblätter wurde auch bei der Wäsche der Toten genutzt. Es verdeckte unangenehme Gerüche und verlieh – so der Glaube – der Seele duftende Flügel.