Kritische Berichterstattung und Verbraucherinformationen im ARD-Magazin
Die in Berlin lebende Musikerin unterstützt ab sofort die Anliegen schwer erkrankter Kinder und...
Gesellschaftliches Phänomen und Problem für Hinterbliebene
Immer wieder Ärger um geschmückte anonyme Grabfelder
Verfasser eines Nachrufes sind oft Firmen, Behörden, Organisationen, Vereine oder wissenschaftliche Einrichtungen. Der Nachruf ist eine Würdigung des Verstorbenen, bringt die Trauer über den Tod zum Ausdruck. Gegenüber den Angehörigen bekundet er Anteilnahme.
Ein Nachruf sollte möglichst nicht nur Funktionen und Verdienste eines Verstorbenen aufzählen, sondern auch seine persönliche Seite, menschlichen Eigenschaften und Qualitäten würdigen.
Wenn Sie einen Nachruf schreiben, sollten Sie auf korrekte Lebensdaten achten. Mitunter finden sich auf der gleichen Seite einer Tageszeitung unterschiedliche Angaben zu ein und derselben Person: Mal ist die- oder derjenige 82 Jahre alt geworden, in einer andere Anzeige hingegen nur 80 Jahre. Mal ist er am 20. Juni verstorben, mal am 18. Juni.
Vermeiden Sie einen häufigen Fehler: Firmen und Organisationen haben keine Gefühle. Es trauert also nicht die „Optimal-Versicherung“, sondern deren Mitarbeiter und Kollegen des Verstorbenen.
Familienanzeigen und Unternehmensnachrufe sollten möglichst am selben Tag erscheinen. Der Nachruf der Firma sollte jedoch keinesfalls vor der Traueranzeige der Familie veröffentlicht werden.
Hinsichtlich der Formulierung des Textes gibt es keine strengen Formvorschriften. Einige Angaben gehören jedoch zum „guten Ton“ und sollten deshalb in jedem Nachruf enthalten sein: