Otto Berg Bestattungen

Das Berliner Traditionsunternehmen in fünfter Generation

Das Thema "Tod" als Bestandteil der Bildungsarbeit

Der reale Tod ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu. Wir reden nicht gern darüber. Krankheit, Sterben und Trauer werden im Alltag verdrängt. Umso schwerer fällt dafür der Umgang mit ihnen, wenn sie früher oder später unvermeidbar eintreten.

Wider die Sprachlosigkeit

Eine Bestattung und deren Rituale sind eine Erfahrung, die schon viele junge Menschen machen. Sehr viel mehr, als man oft meint, sind sie persönlich betroffen durch den Tod von Großeltern, Eltern oder Geschwistern. Oft ist schon das Sterben eines geliebten Haustieres die erste schmerzvolle Konfrontation mit dem Thema.

Als Bestatter erleben wir oft die Hilflosigkeit junger Menschen und die Sprachlosigkeit der Erwachsenen in solchen Situationen. Weil wir es für wichtig halten, hier schon im Vorfeld zu helfen, engagieren wir uns in der Kinder- und Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Wir möchten anregen und helfen, beizeiten über dieses Thema nachzudenken und sich auf die vielen Fragen vorzubereiten, die von Heranwachsenden dann gestellt werden.

Unsere Unterstützung für Ihre Arbeit

Gemeinsam mit TrauerZeit Berlin e.V. haben wir uns Gedanken gemacht, wie sich die Themen Sterben, Tod und Trauer angemessen mit Kindern und Jugendlichen bearbeiten lassen. Hier nur einige Anregungen:

  • Der Kontakt zu verschiedensten Berufsgruppen und Gewerken, die mit dem Lebensende unmittelbar zu tun haben, wie beispielsweise:
  • der Besuch eines Bestattungshauses
  • der Besuch beim Steinmetz/Bildhauer
  • der Besuch eines Friedhofsgärtners
  • der Besuch eines interessanten Friedhofs
  • der Besuch eines Krematoriums
  • der Besuch einer Trauerbegleiterin

Selbstverständlich unterstützen wir Sie auch gerne bei der Umsetzung Ihrer eigenen Ideen, das Thema in angepasster Form bei sich, im Unterricht oder in Jugendgruppen zu bearbeiten.

Workshops

Es besteht auch die Möglichkeit, Veranstaltungen, Vorträge oder Workshops direkt  in Ihrer Schule oder Einrichtung  zu organisieren.

Wir schlagen hierzu Themen vor wie:

  • Der Beruf des Bestatters gestern und heute: Vom Handwerker zum Dienstleister
  • Friedhofskultur, Bestattungskultur
  • Von alten und neuen Bestattungsformen
  • Buchlesung mit anschließender Gesprächsrunde (Grundschule)
  • Gesprächsrunden zum Thema: "Tod eines Haustiers", "Ist Oma jetzt im Himmel?",  "Darf  ich jetzt weinen?" oder "Tut Trauer lange weh?"
  • "Welche Farbe hat der Tod?". Malen und Reden über den Tod (Grundschule)
  • Buchlesung und anschließende Diskussionsrunde (Oberstufe)

Besonders bei der Planung von Projekttagen zu diesem Thema ist eine Kombination aus mehreren Angeboten sinnvoll und möglich.

Lassen Sie sich von den Interessen und Vorschlägen der Schüler leiten! Sie werden erstaunt sein über den Erfolg des Projekts.

Wenn Kinder Tod erleben

Der Verlust einer nahen Bezugsperson - wie Großeltern, Mutter, Vater, Schwester oder Bruder - ist für Kinder der unerträglichste aller vorstellbaren Schicksalsschläge. Viele Kinder begreifen das Geschehene zunächst nicht, und tun sie es doch, werden sie oft von Verlustängsten gequält. Tritt dieser Schock dann ein, hat dies mitunter weitreichende psychische Folgen, die sich bis ins Erwachsenenalter negativ auswirken können.

Kinder beschäftigen sich sehr früh, nicht nur aus aktuellem Anlass, mit dem Tod. Dabei spielt auch die Frage nach dem "Danach" eine große Rolle. Eine Frage, auf die Eltern häufig keine Antwort haben, und die allenfalls im Religionsunterricht aufgegriffen wird.

Zur Auseinandersetzung mit dem Thema gehört nicht nur der Umgang mit dem Sterben anderer. Auch die Frage nach dem eigenen Tod taucht unweigerlich auf. Man muss sich auf diese schwierigen Fragen einlassen, wenn Kinder und Heranwachsende sie stellen.

Kontakt

Otto Berg Bestattungen
Bildung und Fachberatung

Tel.: 030 49 10 12 31

E-Mail: hadraschek@ottoberg.de